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6 Dinge, an denen du nicht sparen solltest

"Sparen, sparen, sparen", bläuen wir uns immer wieder ein. Doch es gibt einige Dinge, an welchen wir nicht nur nicht sparen, sondern in die wir lieber bewusst investieren sollten.

Foto von Artem Beliaikin

1. Schlaf

Zu wenig Schlaf kann deine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit enorm beeinflussen. Wer unausgeschlafen ist, kann sich schlechter konzentrieren und ist weniger belastbar. Daher: gönne dir ausreichend Schlaf, und zwar mindestens 7-8 Stunden pro Nacht. Bei Einschlafproblemen können feste Zu-Bett-Geh-Rituale helfen, z. B. noch einige Zeit im Bett zu lesen oder einen beruhigenden Tee zu trinken. Komme zur Ruhe, indem du auch das Handy im Lautlos- oder Flugmodus frühzeitig beiseite legst.

2. Bildung

Foto von Elle Hughes

Steigere dein Humankapital, indem du dir neue Fähigkeiten und Kenntnisse aneignest. Ob Bücher, Seminare, Podcasts oder sogar ein (Fern-)Studium – es gibt vielfältige Möglichkeiten wie du dich weiterbilden kannst.

Manche Arbeitgeber unterstützen auch die Weiterbildung ihrer Arbeitnehmer, indem sie die Kosten für bestimmte Seminare o. ä. übernehmen. Ob auch dein Arbeitgeber entsprechende Förderungsmöglichkeiten anbietet, kannst du in der Regel bei deinem HR-Ansprechpartner erfragen.

 

Was viele Angestellte nicht wissen, weil Arbeitgeber es gern verschweigen: Außer in Bayern und Sachsen, besteht ein gesetzlicher Anspruch auf Bildungsurlaub, was einer bezahlten Freistellung zu Bildungszwecken entspricht. Wie viel Bildungsurlaub Arbeitnehmern konkret zusteht, fällt von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich aus.   Mehr dazu auf personalwissen.de

3. Hobbies

Nimm dir Zeit für Dinge, die dir gut tun. Ein Hobby, bei dem du wirklich gut abschalten kannst, kann maßgeblich zur inneren Zufriedenheit und Ausgeglichenheit beitragen.  Tanke Kraft für den Alltag, indem du regelmäßig einer Freizeitaktivität nachgehst, die dein Leben bereichert. 

4. Gute Gespräche

Weniger Smalltalk – denn ein gutes Gespräch findet nicht zwischen Tür und Angel statt, Zum Beispiel mit dem Partner, der besten Freundin, Schwester, dem Kollegen oder sogar mit den eigenen Eltern sein.

Zuhören, den Gesprächspartner ausreden lassen und interessierte Fragen stellen – so kannst du nicht nur dein Einfühlungsvermögen trainieren, sondern auch mehr Offenheit für andere Sichtweisen erlangen. Wer nicht nur auf sich selbst fokussiert ist, kann besser auf die Bedürfnisse von z. B. Kunden eingehen oder sich Kritik konstruktiv zunutze machen.

5. Körperliche Fitness

Foto von Daniel Reche

Wer rastet, der rostet. Nicht nur das Köpfchen, sondern auch der Körper möchte gefordert werden. Körperliche Aktivität kann Krankheiten und Übergewicht vorbeugen und zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen. Es ist nachgewiesen, dass regelmäßiges, aerobes Ausdauertraining die Sauerstoffversorgung im Gehirn verbessert, was wiederum die Konzentrationsfähigkeit steigern kann.* Fitnesstraining kommt auch als Behandlung von Depressionen zum Einsatz, weil es sich positiv auf die emotionale Stabilität auswirken kann.*

Es muss nicht gleich das Fitnessstudio sein; moderate Bewegung an der frischen Luft, z. B. intensive Spaziergänge im Grünen sind bereits ein sehr guter Anfang. 

6. Gesunde Ernährung

Gesundheit ist etwas, was sich nicht einfach kaufen lässt. Wir wissen sie oft erst zu schätzen, wenn uns eine Krankheit eingeholt hat, weil wir uns vielleicht mit einer fiesen Erkältung oder Grippe angesteckt haben.

Foto von Free-Photos--242387

Vielen Krankheiten können wir mit der richtigen Ernährung jedoch vorbeugen. Wir können beim Lebensmitteleinkauf sparen, müssen allerdings nicht auf gesunde Produkte verzichten. Anstatt auf teure Marken zu setzen, lege lieber Wert auf weniger Zusatzstoffe, Gemüse aus regionalem Anbau und/oder sogar Bioprodukte. Betrachte die Nährwerte mit Bedacht und ernähre dich möglichst abwechslungsreich und ausgewogen, um die besten Voraussetzungen für eine langanhaltende Gesundheit zu schaffen.