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Geld beiseite legen – so gelingt es endlich

Immer wieder nimmst du dir vor Geld beiseite zu legen und sparsamer zu sein, doch zu Monatsende ist für Rücklagen nichts mehr übrig. Den Monat über bist du noch guter Dinge, doch dann entdeckst du beim Online Shopping ein Kleid oder etwas anderes, was du unbedingt haben musst. „Man soll sich ja auch mal etwas gönnen“, denkst du dir in diesem Moment vielleicht.

Foto von Tirachard Kumtanom

Doch dieser Moment widerfährt dir nicht nur einmal, sondern beinahe regelmäßig. Und dann ist auch schon wieder Monatsende und du ärgerst dich, dass du es schon wieder nicht geschafft hast. Führst du diesen Kreislauf fort, mündet Frustration oft in Aufgeben.

Mache deine Sparrate zur Priorität

Doch es gibt einen Trick: Anstatt darauf zu hoffen, dass zu Monatsende etwas zum Sparen übrig bleibt, lege bereits im Vorfeld fest, was du sparen möchtest. Wenn du wirklich Rücklagen bilden möchtest, nützt es nicht anderes als die Sparrate zur Priorität zu machen. Behandle deine Sparrate genauso wie monatliche Fixkosten wie Miete, Versicherung und Telefon.

Zahle deine Sparrate direkt zu Monatsanfang und nimm sie in deinen Haushaltsplan auf. So zwingst du dich quasi dazu im Monatsverlauf ein wenig sparsamer zu sein und ausufernde Shoppingausflüge zu reduzieren.

Lass' deine Sparrate zur Gewohnheit werden

Richte für deine Sparrate einen Dauerauftrag, mit welchem der definierte Betrag automatisch auf ein separates Konto überwiesen wird, z. B. auf ein Tagesgeldkonto. Wenn du dir noch nicht sicher bist mit welcher Sparhöhe du zurechtkommst, kannst du zunächst klein anfangen, z. B. mit 5% deines Monatseinkommens. Sobald das ohne Probleme funktioniert, kannst du die Rate nach und nach weiter erhöhen. So wird das Sparen beinahe von allein zur Gewohnheit.

Foto von Andrea Piacquadio

Erkenne das Sparen als etwas Positives

Betrachte deine monatliche Sparrate nicht als unangenehme Verpflichtung, sondern als Investition in dich selbst. Zugegeben, den Notgroschen für schlechte Zeiten anzusparen macht weitaus weniger Spaß als auf einen Urlaub hinzusparen, ist aber absolut notwendig, um für schlechte Zeiten abgesichert zu sein. Doch selbst wenn es um den Notgroschen geht, kann das zunehmend entspannte Gefühl zur Motivation ausreichen.

Alle paar Monate einen Blick auf das angesparte, wachsende Vermögen zu werfen, ist außerdem motivierend.