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Deshalb ist ein Notgroschen so wichtig & So baust du ihn dir auf

Der Notgroschen ist eine Reserve, um eine unerwartete (Not)-Situation finanziell bewältigen zu können. Darunter fallen z. B. eine defekte Waschmaschine, die kurzfristig ersetzt werden muss, eine teure Autoreparatur oder eine hohe Zuzahlung zum Zahnersatz. Auch besondere Herausforderungen wie eine längere Krankheit, Umzug oder Jobverlust lassen sich mit einem Notgroschen weitaus besser stemmen.

Foto von DiEGO MüLLER
Der Notgroschen bietet dir finanzielle Sicherheit

Drei Monatsgehälter gelten als Faustregel

Beträgt dein monatliches Netto-Gehalt beispielsweise 2.000€, sollte dein Notgroschen bei mindestens 6.000€ betragen. Im Zweifel lieber mehr, als weniger. Es empfiehlt sich die Summe separat zu parken, d. h. nicht auf dem Girokonto, was für Alltagsausgaben zum Einsatz kommt. Denn sonst liegt die Verführung deutlich näher, das für Notfälle bestimmte Geld für andere Dinge auszugeben.

Für viele Menschen ist ein Tagesgeldkonto ideal. Tritt tatsächlich eine finanzielle Notsituation ein, kann schnell und unkompliziert auf das Geld zugegriffen werden. Außerdem sind die meisten Tagesgeldkonten kostenlos.


So bildest du einen Notgroschen

Drei Monatsgehälter klingen zunächst viel, doch mit ein wenig Disziplin ist das gut machbar. Eine bewährte Methode ist direkt zu Monatsanfang – nach Eingang deines Einkommens - einen festen Betrag per Dauerauftrag auf z. B. ein Tagesgeldkonto zu überweisen. Der Betrag sollte dafür bei 5-10% deines Einkommens liegen.

Foto von Andrea Piacquadio

Ist das Ziel erreicht, können die Sparraten reduziert werden. Oder du behältst sie einfach bei und vergrößerst dein finanzielles Polster einfach weiter.