· 

Darum lohnt es sich ein Haushaltsbuch zu führen

Foto von Andrea Piacquadio
Foto von Andrea Piacquadio

In einem Haushaltsbuch werden im Grunde nichts anderes als Einnahmen und Ausgaben erfasst. Es handelt sich quasi um Instrument zur privaten Buchhaltung.

Ein Haushaltsbuch macht Ausgaben transparent

Das Führen eines Haushaltsbuchs hilft dir den Überblick über deine Finanzen zu wahren. Je sorgfältiger du es pflegst, desto größer ist die Chance aufzudecken wo das Geld im Alltag hinschwindet. Oft sind es die kleinen Beträge, die sich massiv läppern, uns aber gar nicht bewusst sind. Das können beispielsweise der morgendliche Kaffee vom Bäcker, nächtliche Ausflüge zum Kiosk oder das Zeitschrift Abonnement sein, was wir schon lange nicht mehr nutzen, aber immer noch fleißig bezahlen.

Es muss kein „Buch“ im herkömmlichen Sinne sein

Foto von JESHOOTScom
Foto von JESHOOTScom

Möglichkeiten ein Haushaltsbuch zu führen sind vielfältig. Die klassische Methode ist Ausgaben in ein physisches Buch oder Heft einzutragen. Aber es geht auch moderner: Mittlerweile existieren zahlreiche Apps, mit welchen die Erfassung besonders schnell getätigt werden kann. Einige verfügen sogar über eine Kontoanbindung, d. h. sie  sind mit dem eigenen Girokonto verbunden. Lastschriften, aber auch Gutschriften können darüber automatisiert in die App übertragen werden.  Das ist besonders praktisch, doch Vorsicht: Insbesondere, wenn ihr Einnahmen und Ausgaben mithilfe einer App trackt, die über eine Kontoanbindung verfügt, solltet ihr besonders viel Wert auf Datensicherheit legen.

Haushaltsbuch-Apps sind beliebt, z. B.

Foto von cpastrick
Foto von cpastrick

Führe dein Haushaltsbuch sorgfältig und strukturiert

Damit dir ein Haushaltsbuch einen wirklichen Mehrwert bietet, sollten Beträge und Posten genau eingepflegt werden. Um bei der Auswertung nicht in einem Meer aus detailliertesten Informationen zu ertrinken, wähle passende Kategorien, denen du deine Ausgaben zuordnest, z. B. Haushalt, Lebensmittel, Essen gehen, Hobbies. Dass die Eingabe mit deutlichem Aufwand verbunden ist, ist nicht zu leugnen. Doch die Mühe zahlt sich aus.

Werte dein Haushaltsbuch aus

Genauso wichtig wie das Tracken von Einnahmen und Ausgaben, ist die Auswertung. Nimm dir Zeit deine Aufzeichnungen zu analysieren und betrachte deine Ausgaben der verschiedenen Kategorien. Ein guter Zeitpunkt ist zu Monatsende, nachdem du dein Haushaltsbuch einen vollen Monat sorgfältig gepflegt hast. Was fällt dir auf? Womit hättest du nicht gerechnet?

Leite Potenziale ab

Ermittle an welchen Punkten du zukünftig gut sparen kannst. Es handelt sich dabei häufig um Posten, für die bislang regelmäßig, aber eher unbewusst Geld ausgegeben wurde.  Dabei geht es nicht darum auf etwas zu verzichten, dass dir wichtig ist, sondern darum Kosten an Stellen zu reduzieren, die nicht wehtun. 

Bei der Auswertung können allerdings nicht nur Einsparmöglichkeiten zum Vorschein kommen, sondern auch unerwartete Belastungen. Aus diesen könntest du wiederum ableiten, dass du dich zukünftig besser auf etwaige Sonderausgaben vorbereiten solltest, z. B. durch die Anlage eines Notgroschens. 

Foto von bongkarn thanyakij

Fazit

Ein Haushaltsbuch ist für viele der erste Schritt einen bewussteren Umgang mit Geld zu erlernen. Dem Namen entsprechend, kann es dir helfen mit deinen Einnahmen und Ausgaben zu haushalten und vermag dir Potenziale aufzuzeigen, z. B. wo du sparen kannst.