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5 Tipps, wie du in der Coronakrise sparen kannst

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Unternehmen rufen Kurzarbeit aus, einige sogar Kündigungen. Ob selbstständig oder Arbeitnehmer; Viele trifft die Coronakrise ohne Erbarmen. Um mit deutlich weniger Einnahmen über die Runden zu kommen, hilft am ehesten: Sparen.

Natürlich ist nicht jeder Tipp für jeden eine Option. Daher: Wäge für dich ab an welchen Stellen du dich finanziell einschränken kannst, ohne, dass es (zu sehr) schmerzt.

Tipp 1: Pausiere deine Monatskarte für den ÖPNV

Beziehst du ein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr als Abo, kann sich ein Anruf beim Verkehrsverbund lohnen. Viele Anbieter für Bus & Bahn bieten zurzeit gesonderte Regelungen an, die eine Pausierung ermöglichen. Wichtig: Die Pausierung betrifft nicht nur die Zahlung, sondern auch die Gültigkeit: Ist das Ticket pausiert, ist es im ausgesetzten Zeitraum auch nicht gültig.

Solltest du ein Jobticket besitzen, das vom Arbeitgeber bezuschusst und direkt von deiner Gehaltsabrechnung abgezogen wird, kann die Pausierung in der Regel nur über den Arbeitgeber beantragt werden.

Tipp 2: Meide das Auto

Foto von Andrea Piacquadio
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Auch wenn die Preise für Benzin und Diesel gesunken sind – kurze Strecken lassen den Verbrauch in die Höhe schnellen, und damit leider auch deine Ausgaben. Wähle für kurze Wege lieber das Rad oder lege sie zu Fuß zurück, so tust du gleichzeitig auch etwas für Umwelt und deine Gesundheit.

Solltest du das Auto vielleicht gar nicht benötigen und hast die Möglichkeit es auf einem Privatgrundstück zu parken, kannst du dir sogar überlegen es –vorübergehend- abzumelden. So sparst du Kfz-Steuer und –Versicherung, was eine beträchtliche Summe ausmachen kann.

Tipp 3: Lass' dich nicht zum Online Shopping verführen

Foto von Foto von bruce mars
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Die Geschäfte sind geschlossen, doch Onlineshops haben 24/7 geöffnet. Sind wir viel zuhause, verbringen wir fast automatisch mehr Zeit vor dem Fernseher und am Smartphone. Ob Social Media, Youtube, oder Nachrichten – für Werbetreibende sind wir so gut erreichbar wie sonst nie. Unsere Lieblingsshops werben mit höheren Rabatten denn je, was uns das Starkbleiben nicht gerade leicht macht. Denn: Ob wir 20, 30 oder sogar 50% bei unserem Shopping-at-Home Abenteuer sparen – es werden immer noch Kosten verursacht.

Um Versuchungen einzuschränken, kannst du Folgendes tun:

  • Kündige Newsletter, von denen du dich sonst gerne zum Surfen auf Shoppingseiten verleiten lässt.
  • Reduziere deine Social Media Zeit und/oder entfolge Influencern, die gewöhnlich einen Impact auf dein Kaufverhalten haben. 
  • Lösche regelmäßig deine Cookies. Bist du >versehentlich< doch auf einer Shoppingseite gelandet, schränkst du damit u. a. die Möglichkeit ein, dass dich Werbetreibende mit Anzeigen bespielen, die dich gezielt mit den zuvor angesehenen Produkte triggern.
  • Benutze einen AdBlocker. Damit erhältst du zwar immer noch Werbung, jedoch deutlich weniger. Viele AdBlocker gibt es bereits als AddOn, was unkompliziert im Browser installiert werden kann, z. B. Ghostery für Chrome.

Tipp 4: Schreibe eine Einkaufsliste

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Wähle dir 1-2 feste Tage in der Woche aus, an welchen du Lebensmitteleinkäufe erledigst. Vermeide Spontankäufe, indem du nicht hungrig auf den Weg machst und deine Einkäufe sorgfältig planst. Erstelle dazu eine Einkaufsliste, auf der du genau notierst welche Artikel sich dem Ende neigen und welche Zutaten du für deine Mahlzeiten benötigst.

Hast du absolute Lieblingsprodukte, die du immer wieder kaufst, kann es sich auszahlen diese im Angebot zu kaufen.  Anstelle dafür auf klassische Angebotsprospekte zurückzugreifen, funktioniert das online besonders gut. Online besteht der Vorteil, dass du gezielt nach bestimmten Lieblingsprodukten suchen kannst und nicht den ganzen Wochenprospekt durchackern musst, wo du dich ggf. unbewusst von weiteren Angeboten beeinflussen lässt.  Gut geeignete Anbieter dazu sind z. B.  kaufda.de und meinprospekt.de. Sie funktionieren übrigens auch ohne Registrierung.

Tipp 5: Reduziere Abonnements und pausiere Mitgliedschaften

Einige Fitnessstudios bieten die Option Verträge für einige Zeit stillzulegen. Ob dein Studio dazu zählt solltest du den AGBs bzw. deinem Vertrag entnehmen können. Findest du keine entsprechende Information, nimm Kontakt auf und schreibe ein Email an die Zentrale deines Studios.

 

Weitere, verbreitete, regelmäßige Kostenfaktoren sind Unterhaltungsdienste wie Spotify Premium, Netflix, Amazon Prime, Disney+ oder Audible. Der Betrag je Dienst erscheint zunächst relativ gering,  dennoch erhöhren sich die monatlichen Kosten mit steigender Abozahl, sodass hier durchaus Einsparpotenzial besteht. Überlege dir, welche Dienste du am häufigsten und besonders gern nutzt. Und kündige jene, auf die du auch verzichten kannst, zumindest vorübergehend.