Über mich

Fotografin: Mirja Hell
Fotografin: Mirja Hell

Ich bin Nina, Kind der 90er Jahre und hauptberuflich im Online Marketing tätig.

 

Bereits in meiner Kindheit vermittelten mir meine Eltern, dass es Wichtigeres gibt als Markenklamotten und teure Autos und, dass das Geld nicht auf Bäumen wächst. Auch wenn ich mir in meiner Jugend oft wünschte wie alle anderen die neusten Jeans und Sneaker tragen zu können, um einfach „dazuzugehören“, bin ich heute doch sehr dankbar dafür, dass meine Eltern mir andere Werte nahe legten und mich zu einem sorgsamen Umgang mit Geld ermunterten. 

 

Mein Studium finanzierte ich selbst. Schließlich habe ich auch noch zwei Schwestern, sodass ich meinen Eltern nicht auf der Tasche liegen wollte.

 

Wenn ich nicht in der Uni war, arbeitete ich als Messehostess. Ich verteilte Flyer auf Events oder animierte Besucher zur Teilnahme an Gewinnspielen. Den ein oder anderen kleinen Modeljob nahm ich auch mit. Viel Jobben mit dem Studium unter einen Hut zu bringen, war manchmal schon eine Herausforderung. Aber die Zeit war aufregend. Ich kam viel rum und konnte vielerlei Eindrücke gewinnen.

 

Wenn ich während meines Studiums nicht so viel gejobbt hätte, wären meine Noten mit Sicherheit besser gewesen. Aber dafür konnte ich in meinen ersten Job ohne Schulden starten, d. h. ohne Bafög oder einen Studienkredit zurückzahlen zu müssen.

 

Kurz nachdem ich in meine Festanstellung gestartet war, wuchs mein Bedürfnis mit „irgendetwas Sinnvollem“ für meine Altersvorsorge zu starten. Gedanken um meine finanzielle Zukunft hatte ich mir zwar schon immer gemacht, aber während des Studiums waren meine Einnahmen noch nicht annähernd regelmäßig und reichten gerade dazu aus meinen Notgroschen aufrechtzuerhalten.

 

Je mehr ich über Rente und Alter nachdachte, desto klarer wurde mir, dass ich mich in ca. 40 Jahren nicht auf die gesetzliche Rente verlassen wollte. Auch von privaten Rentenversicherungen war ich nicht überzeugt. Was ich hingegen für beständig hielt, waren Immobilien. Meine Idee war daher sobald wie möglich eine kleine Eigentumswohnung zu erwerben. Doch als Berufsanfängerin und ohne jegliches Eigenkapital ist das kaum einfach so möglich. So kam ich zu einem Finanzberater, der mir einen Bausparvertrag schmackhaft machte. Weil ich schon häufig davon gehört hatte, dass viele Leute Bausparverträge abschließen und man deshalb wohl kaum falsch liegen könne, unterschrieb ich.

 

Ich hatte das Gefühl das Richtige getan zu haben, zumindest für die nächsten 2-3 Jahre.

 

Durch Zufall stieß ich auf den Podcast von Madame Moneypenny, der die finanzielle Unabhängigkeit für Frauen thematisiert. Der Podcast, aber auch mein lieber Partner, der bereits seit ein paar Monaten eifrig einen ETF besparte, inspirierten mich. Ich begann mich noch einmal intensiver mit meinen Finanzen auseinanderzusetzen. In diesem Zusammenhang musste ich z. B. feststellen, dass Bausparverträge vielleicht doch nicht das Gelbe vom Ei sind und es Bankberatern eigentlich nur um eines geht: Verkaufen.

 

Mit Prinzessin Invest möchte ich mein Wissen und meine Erfahrungen gerne anderen verfügbar machen. Ich wünsche mir, dass meine Artikel dem ein oder anderen helfen die eigenen Finanzen leichter in den Griff zu bekommen, um schließlich ein glücklicheres Leben zu führen.